Bewerberrekord an der Universität Witten/Herdecke in den Fächern Medizin und Zahnmedizin
Bilanz für das kommende Wintersemester: 301 Bewerber auf 30 Plätze in der Zahnmedizin und 531 Interessenten auf 42 Plätze in der Medizin
Nach dem Ende der Bewerbungsfrist für die Fächer Medizin und Zahnmedizin kann die Universität Witten/Herdecke eine erfreuliche Bilanz ziehen: Beide Studiengänge erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. "Wir haben gegenüber dem Vorjahr noch einmal 50% mehr Bewerber. Mittlerweile scheinen sich die hohe Qualität, das sehr gute Betreuungsverhältnis und die praxisnahe Ausbildung herumgesprochen zu haben", kommentiert Prof. Dr. Stefan Zimmer, der Dekan der Fakultät für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde der Universität Witten/Herdecke, die hohe Nachfrage. ...[mehr lesen]
Karlsruhe: Fotos bei Geschwindigkeitsmessungen erlaubt
Das Bundesverfassungsgericht hat heute in einer Pressemitteilung eine lange erwartete Entscheidung (Az.: 2 BvR 759/10, Beschluss vom 05.07.2010) zum Thema Zulässigkeit von Bildaufnahmen im Rahmen von Geschwindigkeitsmessungen kommentiert. ...[mehr lesen]
Minister Rösler: Die „Praxisgebühr“ bleibt wie sie ist
Bundesgesundheitsminister Phillip Rösler (FDP) hat Vorschläge der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), die sog. „Praxisgebühr" zu reduzieren dafür aber bei jedem einzelnen Arztbesuch zu erheben, zurückgewiesen. MIT-Vorsitzender Josef Schlarmann hatte – ähnlich wie schon vorher der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Dr. Andreas Köhler...[mehr lesen]
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Minister Rösler: Handlungsbedarf bei GKV-Finanzen
In einer Pressemitteilung zur Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im I. Quartal 2010 stellte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) fest, dass die Kassen bei Herausrechnen des Bundeszuschusses bereits in den ersten drei Monaten ein Defizit von rund 700 Millionen € angehäuft haben. Bis zum Endes des laufenden Jahres sei mit einer Unterdeckung der Kassenausgaben in Höhe von 3,1 Milliarden € zu rechnen. Bei Extrapolation der Zahlen auf Basis der derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen müsse für 2011 dann mit einer Unterdeckung von bis zu 11 Milliarden € gerechnet werden. Somit – so Bundesgesundheitsminister Phillip Rösler – sei ein deutlicher Handlungsbedarf für eine GKV-Reform gegeben. Diese müsse auf drei Ebenen ansetzen: ....[mehr]
Einführung der eGK „durch die Hintertür“ ist Fakt
Bundestag hat am vergangenen Freitag mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP ein „Gesetz zur Änderung krankenversicherungsrechtlicher und anderer Vorschriften“ (BT Drs. 17/1297) beschlossen. Darin geht es neben Reformen für den Arzneimittelmarkt (höhere Zwangsrabatte und Preismoratorien) um den Online- Stammdatendatenabgleich für die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Faktisch wird durch das Gesetz die Verpflichtung zur Online-Anbindung für alle Vertrags(zahn)arztpraxen festgeschrieben, denn im Text des § 291 SGB V heißt es nach Inkrafttreten der Änderungen u.a.: „...Die Durchführung der Prüfung ist auf der elektronischen Gesundheitskarte zu speichern. ....[mehr]
Minister Rösler desavouiert – Ein verpasstes Regierungsjahr
Verzweifelt hatte die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagfraktion, Ulrike Flach, noch Mitte der Woche versucht, das Konzept ihres Ministers Rösler zum „Gesundheits-Kombi“ als „gerechte, nachhaltige und transparente“ Lösung für die desolate GKV-Finanzsituation zu verkaufen. Dabei wird es wohl ihr Geheimnis bleiben, was bei der geplanten Umstrukturierung mit einem doppelt einkommensabhängigen Beitragssatz und kassenindividuellen (Zusatz) Prämien aus Sicht des Bürgers „transparent“ gewesen wäre. ....[mehr]